Gegenseitige Begegnungen als Basis für Teilhabe

In Dithmarschen leben 8.253 registrierte Personen (Stand 26.06.2018) mit einer nicht deutschen Staatsbürgerschaft (5,8 % der Gesamtbevölkerung). Diese Menschen stammen aus über 100 Nationen und bringen unterschiedliche Werte mit. Der Anteil der über 65jährigen ist unter den Zugewanderten geringer als bei der deutschen Bevölkerung. Besonders jüngere Menschen aus anderen Kulturkreisen sollen sich in Dithmarschen langfristig wohlfühlen und ihre Zukunft in der Region sehen. Dies ist nur möglich, wenn die Neuzugewanderten sich hier willkommen sowie  anerkannt fühlen und sich gleichzeitig mit Dithmarschen identifizieren.

Das gegenseitige Verständnis  zwischen „Neu- und Alt-Dithmarscher“ ist die Basis für die Teilhabe. Die Begegnung der einheimischen und der neuzugewanderten Bevölkerung bei den Länderabenden baut Berührungsängste ab und sensibilisiert für Gemeinsamkeiten. Das Ziel des Vorhabens ist es, mehr übereinander zu erfahren und einander besser kennenzulernen. Die Länderabende fördern die Begegnung der einheimischen und der neuzugewanderten Bevölkerung und zeigen, dass die Menschen im Kreis weltoffen, tolerant und vielfältig sind.

Ein Länderabend besteht aus zwei Vorträgen zu verschiedenen Ländern. Damit stellen Referent/innen Länder der Öffentlichkeit vor, in dem sie Jahre verbracht haben, und vermitteln niedrigschwellig die jeweilige Kultur, Religion und Traditionen. Als Referenten/innen werden Menschen mit Migrationshintergrund und Einheimische verschiedenen Alters eingesetzt. So kann auch ein Erfahrungstransfer zwischen den Generationen stattfinden. Zudem sind einige Student/innen u.a. von der Fachhochschule Westküste im Referentenpool.