Änderungen beim Zugang zur Sprachförderung und Ausbildungsförderung

Das Ausländerbeschäftigungsförderungsgesetz ist zum 1. August 2019 in Kraft getreten. Damit soll die Arbeitsintegration von Schutzsuchenden frühzeitig gefördert werden. Dies betrifft auch den Zugang zu Integrationskursen und berufsbezogenen Sprachkursen. Für Schutzsuchende ist nach drei Monaten eine Teilnahme möglich. Menschen mit einer Duldung können nach einer Frist von sechs Monaten Zugang zu einem berufsbezogenen Sprachkurs erhalten.

Mit dem Gesetz wird auch der Zugang zu Förderinstrumenten in der Ausbildung angepasst. Eine ausführliche Übersicht finden Sie beim IQ Netzwerk Niedersachsen. Hier ist die Änderung bei der „guten Bleibeperspektive“ bereits enthalten. Ab dem 1. August 2019 wird die „gute Bleibeperspektive“ nur noch Schutzsuchenden aus Syrien und Eritrea zugeordnet.

Zurück