Arbeit und Soziales

Arbeiten sichert die Existenzgrundlage und fördert die Integration in die Gesellschaft. Voraussetzung für einen Einstieg in die Berufswelt sind eine Arbeitserlaubnis und gute Kenntnisse der deutschen Sprache. Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen rund um das Thema Arbeit.

Zum Anfang etwas Grundsätzliches zum Arbeiten als Zugewanderte/-r in Deutschland

Asylbewerber/innen und Geduldete
brauchen eine Arbeitserlaubnis von der Ausländerbehörde für die jeweilige Arbeitsstelle. Je nach Beschäftigungsform (Freiwilliges Sozial Jahr,Praktikum, Einstiegsqualifizierung, Ausbildung oder Arbeit) können für den Antrag unterschiedliche Formulare genutzt werden.

Zugewanderte aus EU-Ländern
dürfen ohne Visum nach Deutschland einreisen und können frei in Deutschland arbeiten.
 
Kommen Sie aus den  neuen Beitrittsländern,
brauchen Sie möglicherweise eine Arbeitsgenehmigung.
Informieren Sie sich dazu bei der Ausländerbehörde.
 
Kreis Dithmarschen
Fachdienst Ordnung und Sicherheit
Stettiner Str. 30
Zimmer 132 und 133
D-25746 Heide
 
Buchstaben A - K: 
0481 – 97 1268
Buchstaben L - Z:
0481 – 97 1243
Info-Telefon
0481 – 97 1030.
 

 

Zugewanderte aus Ländern außerhalb der EU
(Drittländer) brauchen eine Arbeitserlaubnis.
 
Diese wird durch die Ausländerbehörde mit der Aufenthaltserlaubnis erteilt.
 
Die Ausländerbehörde muss in einigen Fällen die Zentrale Arbeitsvermittlung in Duisburg zur geplanten Arbeit beteiligen. Grundsätzlich wird dann eine Erlaubnis nur erteilt, wenn ein Arbeitsplatz nicht mit einem Deutschen, einem EU-Bürger oder einem anderen bevorrechtigten Arbeitnehmer (Zugewanderte, die schon länger in Deutschland leben) besetzt werden kann.
 
Aufgrund des Fachkräftemangels gibt es verschiedene
Möglichkeiten eine Aufenthaltserlaubnis zwecks Erwerbstätigkeit aufzunehmen, z. B. nach dem Studium.
Informieren Sie sich dazu bei der Ausländerbehörde.

Hierfür brauchen Sie folgende Unterlagen:

  • Arbeitsvertrag bzw. Arbeitsangebot,

  • Stellenbeschreibung (auszufüllen durch den Arbeitgeber),

  • letzte drei Lohnzettel (wenn Sie vorher schon bei Ihrem Arbeitsgeber gearbeitet haben).

Grundsätzlich wird eine Erlaubnis nur erteilt, wenn ein Arbeitsplatz nicht mit einem Deutschen, einem EU-Bürger oder einem anderen bevorrechtigten Arbeitnehmer (Zugewanderte, die schon länger in Deutschland leben) besetzt werden kann.